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Die indonesische Insel Bali gehört zu den Kleinen Sunda-Inseln.
Die Insel hat etwa die Form eines Fisches und ist knapp doppelt
so gross wie Mallorca.
Allerdings leben mit fast 4 Millionen Einwohnern hier erheblich
mehr Menschen, als auf der Baleareninsel mit ihren nur etwa 800.000
ständigen Einwohnern.
Etwa drei
Viertel der gesamten Inselfläche Balis sind von Bergen vulkanischen
Ursprungs bedeckt, die immerhin bis über 3.000 Meter hoch
aufsteigen. Obwohl die ursprünglichen Regenwälder durch
die Kultivierung der Landschaft stark zurückgedrängt wurden, gibt
es noch viele Naturräume auf der Insel, die seit 1984 z.T. als
Bestandteil des Bali-Barat-Nationalparks geschützt ist
sind.
Für den mittlerweile
ausgestorbenen endemischen Tiger kam diese Massnahme zu spät und
auch vom rein-weissen Balistar gibt es heute wahrscheinlich
mehr Exemplare in Menschenobhut, als in freier Wildbahn. Der Unterwasserwelt
geht es noch ein bisschen besser: Vor der Küste Balis gibt es
ausgedehnte Korallenriffe.
Das Klima
ist tropisch warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit
beginnt im November; da die Niederschläge aber sehr ungleichmässig
verteilt sind, ist der Beginn der Regenzeit eine interessante
Zeit für Urlaub an der Küste.
Natürlich
wird auf Bali in erster Linie indonesisch gesprochen, vor
allem in den touristisch gut erschlossenen Gegenden können Sie
sich aber mit Englisch i.d.R. sehr gut verständigen. Immerhin
ist der Tourismus mittlerweile der wichtigste Devisenbringer;
Bali ist die am häufigsten besuchte Touristeninsel Indonesiens.
Bali ist ein
echter tropischer Urlaubstraum. Neben der Natur und dem
offenen Wesen der Menschen ist vor allem die Vielfalt der Strände
beeindruckend: Teilweise sind sie schneeweiß, teilweise sogar
schwarz - gefärbt durch Lavasteine. Der Strand Blue Lagoon z.B.
ist (noch) ein echter Geheimtipp. Er liegt im Nordosten der Insel
und ist nur nach einem zehnminütigem Fußmarsch von der Stadt Padang
Bai aus erreichbar.
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